Überprüfung von japanischen städtischen Dieselmotoren auf Ablagerungen an den Einlassventilen bei geringer Luftmasse unter hoher Last trotz sauberem Filter, Turbolader und Ansaugkrümmer
Ein sauberer Hauptansaugweg kann dennoch zu einem verengten Zylindereintritt führen
Städtische Nutzfahrzeuge mit Dieselmotor, die in Japan betrieben werden, können auch nach der Inspektion von Luftfilter, Turbolader und Hauptansaugkrümmer eine geringere als erwartete Luftmasse unter hoher Last aufweisen.
Wenn die großen vorgelagerten Kanäle offen erscheinen, sollten Techniker daran denken, dass die Luft immer noch durch dieAnsaugkanäle und um die Einlassventileströmen muss, bevor sie in die Zylinder gelangt.
Konzentrierte Ablagerungen in diesem letzten Abschnitt können die effektive Strömungsfläche verringern.
Der Ansaugweg verengt sich in der Nähe des Zylinders
Die Luftstromkette ist:
Luftfilter → Turbolader → Ladeluftsystem → Ansaugkrümmer → Ansaugkanal → Einlassventil → Zylinder
Eine Verengung am Ende dieser Kette kann die Zylinderfüllung beeinflussen, auch wenn das vorgelagerte System intakt ist.
Mögliche Ablagerungsquellen können beeinflusst werden durch:
- EGR-Exposition;
- Kurbelgehäuse-Ölnebel;
- Betriebstemperatur;
- Motordesign;
- und Betriebszyklus.
Der genaue Ablagerungsmechanismus variiert je nach Motor.
Ablagerungen an Ventil und Kanal verändern die effektive Geometrie
Ablagerungen um die Ventilrückseite oder den Kanal können beeinflussen:
- verfügbare Strömungsfläche;
- lokale Turbulenzen;
- Luftgeschwindigkeit;
- und Zylinderfüllung.
Das Ventil kann sich mechanisch immer noch bis zum befohlenen Hub öffnen, während der umgebende Kanal eine geringere effektive Querschnittsfläche bietet.
Dies schafft die Unterscheidung:
Ventilbewegung normal
aber
Luftstrom um das Ventil eingeschränkt.
Städtischer Betrieb kann das Thema relevant machen
Wiederholter Betrieb bei niedriger Geschwindigkeit, Leerlauf und wechselnder Nutzung kann zu anderen Verbrennungs- und EGR-Bedingungen führen als bei langem, gleichmäßigem Autobahnbetrieb.
Das bedeutet nicht, dass der Stadtverkehr automatisch Ablagerungen an den Einlassventilen verursacht.
Der Betriebszyklus ist jedoch ein nützlicher Kontext bei der Interpretation von Ablagerungsbildung und Wartungshistorie.
Warum vorgelagerte Ladedruckdaten irreführend sein können
Der Turbolader kann Druck im Krümmer aufbauen, aber der Krümmerdruck allein garantiert nicht, dass jeder Zylinder die erwartete Luftmasse erhält.
Eine lokale Verengung stromabwärts des Druckmesspunktes kann die Zylinderfüllung dennoch verringern.
Techniker können daher vergleichen:
- Krümmerdruck;
- gemessene Luftmasse;
- Zylinderbeitrag;
- Zustand des Ansaugkanals;
- und Ventilbewegung.
Warum Einspritzersymptome folgen können
Reduzierte Luftzufuhr kann verursachen:
- Rauch;
- Verbrennungsungleichgewicht;
- träge Reaktion;
- und höherer Korrekturbedarf.
Diese Effekte können die Diagnose zurück zu den Einspritzern lenken, obwohl das zugrunde liegende Problem der Luftstrom nahe dem Ventil ist.
Schlussfolgerung für die Industrie
Die Diagnose des Ansaugsystems sollte nicht aufhören, wenn Luftfilter und Turbolader als intakt bestätigt wurden.
Für japanische städtische Dieselmotorenflotten kann eine anhaltend geringe Luftmasse eine Inspektion weiter stromabwärts rechtfertigen:
Krümmer → Kanal → Ventil → Zylinder.
Die letzten Zentimeter des Ansaugwegs können genauso wichtig sein wie die größeren Kanäle stromaufwärts.
FAQ
Können Ablagerungen an den Einlassventilen den Diesel-Luftstrom reduzieren?
Ja. Signifikante Ablagerungen um das Ventil oder den Kanal können die effektive Strömungsfläche verringern.
Ist das dasselbe wie Rußablagerungen im Ansaugkrümmer?
Nein. Die Verengung befindet sich näher am Ventil und Zylinder und nicht hauptsächlich im Hauptkrümmer.